Es tut sich was bei der Krankenhausfinanzierung – Durchbruch ist für die AWK geschafft

Mit 27 Millionen Euro will die SPD-geführte Landesregierung den Bau des Bettenhauses am Standort Verden der Aller-Weser-Klinik fördern. Diese Investition soll neben dem Patientenwohl auch dazu beitragen, dass das Verdener Krankenhaus künftig wirtschaftlicher arbeiten kann und nicht mehr so hohe Zuschüsse aus der Kreiskasse benötigt, so SPD-Sozialpolitiker Heinz Möller im Pressedienst der Kreis-SPD erfreut.

Heinz Möller

Mit Unverständnis reagiert Heinz Möller jedoch darauf, dass es in Kreisen der Landes-CDU immer wieder Nörgeleien gegen das Krankenhausbauprogramm der Landesregierung gibt. Dabei waren es doch die schwarz-gelben Vorgängerregierungen, die in Niedersachsen diesen Investitionsstau im Kranken-hausbereich verursacht haben. Deren Ideologie des schlanken Staates führte dazu, dass dringende Investitionen im Gesundheitswesen nicht durchgeführt werden konnten.

"Immerhin begrüßen jetzt einhellig kommunale Spitzenverbände, Krankenkassen, Gewerkschaften und etliche Sozialverbände das Sonderprogramm der Landesregierung", bringt Möller dazu in Erinnerung. Es geht ein Aufatmen durch das Land, dass die rot-grüne Landesregierung den gigantischen Investitionsstau der CDU/FDP-Vorgängerregierungen im Krankenhausbereich endlich abbaut. Letztlich wurde die Rekordsumme von über 1,5 Milliarden Euro von schwarz-gelb im Saldo hinterlassen, rügt Möller.

Es war einfach nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, dass die schwarz-gelben Vorgängerregierungen jährlich lediglich zwischen 30 und maximal 120 Millionen Euro für die Krankenhäuser aufgebracht haben. Dies versuchen die schwarz-gelben Akteure jetzt gerne unter den Teppich zu kehren.

Mit dem Investitionsprogramm des Landes von knapp 1,3 Milliarden Euro kann die Krankenhauslandschaft in Niedersachsen  endlich für die Zukunft gut aufgestellt werden, findet der SPD-Kommunalpolitiker.

Eine flächendeckende wohnortnahe Versorgung mit guten Krankenhäusern ist für die Landes-SPD und den SPD-Kreisverein Verden ein zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge. Es geht mit großer Priorität darum, dass es im Sinne der Krankenhäuser endlich mit einer wohnortnahen Versorgung und Investitionen in die Standortsicherung endlich vorangeht, kommentiert Heinz Möller abschließend.