Vergangenheitsbewältigung und politische Gegenwart – 50-köpfige Besuchergruppe in Berlin

Ganz im Zeichen der Vergangenheitsbewältigung sowie der politischen Gegenwart stand eine Berlinfahrt von 50 politisch Interessierten aus den Landkreisen Osterholz, Verden und Cuxhaven. Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Christina Jantz-Herrmann hin waren sie für drei Tage nach Berlin gereist, um an einem abwechslungsreichen Programm teilzunehmen.

Zum historischen Teil des Besuchs zählte zum einen ein Besuch im „Haus der Wannseekonferenz“, wo 1942 die organisierte Vernichtung der Juden geplant wurde, und zum anderen ein Besuch des „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ in Berlin-Mitte. Beide Stationen führten zu sehr nachdenklichen Gesprächen, da beide Orte das Grauen des Nationalsozialismus noch einmal deutlich vor Augen führten. Auch während einer Stadtrundfahrt wurde durch die Erläuterungen des Stadtführers zu vielen historischen Gebäuden die wechselhafte Geschichte unserer Nation sehr deutlich. 

Nicht nur die Vergangenheit, sondern auch unsere – relativ betrachtet noch junge – Demokratie und deren Funktionsweise waren Themen der Tour. So wurden die Besucherinnen und Besucher aus der Heimat in der Landesvertretung Niedersachsen über die Funktionsweise des deutschen Föderalismus und der Gesetzgebungsverfahren aufgeklärt und konnten im Willy-Brandt-Haus, der SPD-Parteizentrale, über die Rolle der Parteien in unserer Demokratie diskutieren.

Natürlich stand auch ein Gespräch mit der Abgeordneten auf dem Programm. Dabei konnten die Gäste aus der Heimat im direkten Gespräch über aktuelle Politik und ihre Arbeit als Volksvertreterin sprechen.

Als Gäste hatte Christina Jantz-Herrmanns – wie üblich – vornehmlich Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler aus Sozialverbänden, Sportvereinen und Seniorenverbänden ausgewählt. Dies macht sie, um sich für ihr Engagement zu bedanken. Ohne dieses wäre unsere Gemeinschaft so viel ärmer.